Besuch aus Belarus im September 2006

Pastor Ulhorn           jy7m592822.JPG   

Estorf (DH). Die Schüler und das Kollegium der Estorfer Grundschule Schünebusch haben 22 Schülerinnen und Schüler mit ihren drei Betreuerinnen aus Djatlawitschi begrüßt. Die Gastkinder bleiben 10 Tage bei Gastfamilien und die Betreuerinnen sind bei Lehrerinnen untergebracht.
Vielfältige interessante Unternehmungen, gemeinsame Aktionen in der Schule und in den Gastfamilien warten auf die Gäste. Höhepunkte werden dabei Fahrten in den Zoo Hannover, in den Dino-Park, eine Fahrt mit der Pferdekutsche, Erarbeitung und Gestaltung eines Schul- und Sportfestes und verschiedene Klassenprojekte sein. Dabei soll immer der persönliche Kontakt der Kinder untereinander im Mittelpunkt stehen.
Dieses besondere Ereignis im ablaufenden Schuljahr in der Estorfer Schule ist – auch finanziell– nur möglich, weil viele Menschen und Institutionen das Vorhaben unterstützen. Die Fahrtkosten für die Busreise wurden  aufgebracht von der Lotterie Bingo und der Stewner-Stiftung Nienburg.
Weitere finanzielle Unterstützung kam von der Volksbank Estorf, dem Verein „Hoffnung für Kinder in Not“, der Samtgemeinde Landesbergen und der Gemeinde Estorf. Ihnen allen gilt besonderer Dank, betonte Schulleiter Rolf Knackstedt. Insbesondere wird den Gasteltern gedankt, die teilweise schon das zweite óder dritte Mal Gastkinder bei sich aufnehmen.
Seit mehreren Jahren verbindet die Grundschule Schünebusch in Estorf und die Mittelpunktschule in Djatlawitschi/Weißrussland eine freundschaftliche Beziehung. Die Estorfer Schule hat sich in der Vergangenheit immer wieder mit der besonderen Situation der Menschen und besonders der Kinder an dieser befreundeten Schule beschäftigt und sie auf vielfältige Weise unterstützt. Liegt sie doch in einem Gebiet von Weißrussland, das unter den Folgen der Tschernobyl-Katastrofe besonders gelitten hat und bis heute leidet.
Bereits im Jahre 2001 wurde eine Schülergruppe mit ihren Betreuern nach Estorf eingeladen. In dieser Zeit lernten sich Kinder und Erwachsene kennen und verstehen, auch wenn die Verständigung nicht immer leicht war.
Gegenseitig haben sie voneinander mehr erfahren, Vorurteile abgebaut und das Verständnis über die besondere Situation der Schulkinder aus Djatlawitschi vertieft.


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